Wednesday, May 2, 2012

Danke für...


Nach neun Monaten habe ich das Gefühl es ist mal Zeit Danke zu sagen. Nocheinmal an alle, die mich finanziell aber auch seelisch unterstützen, mir immer wieder nett schreiben und aus Deutschland berichten. Gleichzeitg ist mir heute morgen aber auch mal wieder bewusst geworden, für wie viele Dinge ich nach so langer Zeit dankbar bin bzw. die ich doppelt oder dreifach schätze. Hier kommt eine kleine Liste mich Dingen, die ich früher mir selbstverständlich genommen hätte. Aber ein paar Monate “Africa” können einem schon die Augen öffnen :-).

  1. Eine Rolle Toilettenpapier: Gestern habe ich eine Rolle Toilettenpapier geschenkt bekommen, was absolut fantastisch war. Wieso? Von meiner alten Schule war ich gewöhnt, dass es weder anständige Toiletten, noch Seife oder Toilettenpapier gab. Man hatte immer eine 50/50 Chance, dass die Spülung gerade funktionierte und wieder einen 50/50 Chance, dass der rettende Wassereimer nicht gerade verschwunden war. Toilettenpapier musste man sowieso selber mitbringen, außer zu Beginn des Schuljahres, als das Geld vom Department kam, und um Ostern, als meine Freundin aus Deutschland da war und wir “hohen Besuch” hatten. Ich bin fest davon überzeugt, dass ihre Anwesentheit der einizge Grund war, dass auf einmal Toilettenpapier bereitgestellt wurde. Auf jeden Fall war Toilettenpapier etwas sehr wertvolles. An meiner jetzigen Schule ist es zwar schon anders, immerhin haben wir drei ordentliche Toiletten mit Toilettenpapier, und sogar Duftspray und ein Handtuch fur die Hände, normalerweise habe ich mir aber morgens immer von zuhause ein bisschen Toilettenpapier als Taschentuch in die Jackentasche gesteckt. Gestern morgen habe ich das vergessen und im Office in der Schule gefragt, ob ich mir was leihen könnte. Ausnahmsweise war es nämlich auf den Toiletten gerade alle und die Putzfrau kommt immer erst später. Daraufhin wurde mir gesagt, so ein Quatsch, du kannst deine eigene Rolle mit in dein Klassenzimmer nehmen. Eine kostenlose Rolle Toilettenpapier von der Schule. LUXUS! 
     
  2. Eine heiße Dusche: Wie ich es liebe! Statt Wasser zu kochen, in eine Wanne zu gießen und sich mit einem Waschlappen zu waschen, springe ich jetzt jeden Morgen unter eine heiße Dusche. Dadurch, dass meine Gasteltern auch noch ein B&B haben, stehen immer weiche, frische Handtücher bereit. Die Dusche schätze ich vielleicht sogar noch etwas mehr als die geschenkte Rolle Toilettenpapier. 

  3. Anständiges Brot: Ich habe endlich anständiges Brot im Supermarkt entdeckt! Dunkles Brot mit Körnern statt weichem Weißbrot, von dem man eine ganze Packung essen kann ohne satt zu werden. Und gesünder ist es auch. Wenn man dann noch den Kühlschrank öffnet und die Auswahl zwischen Salami, Schinken, Käse, Marmelade, Peanut Butter, Sirup usw. hat, ist alles perfekt. 

  4. Internet: Surfen OHNE Limit und MIT Bildern und Videos – genial! 

  5. Waschmaschine: Handwäsche ist bei schönem Wetter kein Problem, sobald es aber Kalt oder Nass ist wird das Ganze schon zu einer Herausforderung. Eine Waschmachine und Trockner erspart einem nicht nur viel Arbeit, Blasen an den Händen und Zeit, ich habe auch das Gefühl, dass die Wäsche richtig sauber wird. Vielleicht ist das nur Einbildung, schließlich waschen Millionen Menschen nur mit der Hand und tragen saubere Kleidung, aber irgendwie ist das schon was anderes. Aber ich muss auch sagen, dass es mit Musik und Sonnenschein auch Spaß machen kann!

  6. Eine große, gemütliche Coach: Abends gemütlich auf der Coch liegen, Fernsehen gucken, Weintrauben essen und um das Programm kämpfen (bei fünf Kindern....). Klingt auf einmal richtig gut, auch wenn Disney Channel meistens die meisten Stimmen bekommt. Immerhin kann ich jetzt alle Lieder auswendig ;-). 

  7. Freunde: Gestern habe ich mich mit zwei Mädchen in meinem Alter zum DVD-Abend verabredet. Das klingt ganz normal, ist hier aber schon etwas besonderes. Ersteinmal kostet das etwas und normalerweise habe ich nicht oft was mit Locals machen können, die sich eine DVD, Chips oder sowas leisten konnten. In Needs Camp war das natürlich auch schwieriger, weil der nächste DVD Laden in East London war, aber trotzdem bedeutet mir das schon viel. Die beiden Mädchen sind echt nett und wir haben so viel gelacht, als wir über Filme geredet haben. Ich war erstaunt wie viele Filme die kannten und dass ich mich richtig unterhalten konnte. Wir unterhalten uns in Englisch, haben aber alle verschiedene Muttersprachen. Xhosa, Afrikaans und ich eben Deutsch.
    Wenn ich sage ich habe vorher wenig mit Locals gemacht, soll das nicht heißen, dass wir nie was gemacht haben. Im Gegenteil, ich war sehr, sehr oft bei Leuten zu Besuch und habe die Zeit genossen. Aber die Aktivitäten sind natürlich begrenzt, wenn man gar kein Geld ausgeben kann. Eine DVD kostet 15 Rand, also 1,50 Euro. Das ist zwar nicht viel, aber wenn man eine Familie ernähren muss und kein Einkommen hat, bekommen 15 Rand eine ganz andere Bedeutung.

Natürlich könnte ich hier noch viel mehr auflisten, so gut wie alle “normalen” Dinge. Gutes Essen, ein weiches Bett, eine unglaublich tolle Gastfamilie, nette Kollegen und das schöne Wetter. Aber meine “kurze” List ist doch schon länger geworden als ich geplant habe, sodass ich es hierbei belasse. Auf jeden Fall bin ich aber gut für's Studentenleben vorbereitet, viel kann mich nicht mehr schocken. Es hat eben auch alles seine Vorteile :-).

Monday, April 30, 2012

CSI: Somerset East


Der letzte Eintrag ist noch nicht lange her, aber es passiert hier viel und durch unbegrenztes Internet meiner Gastfamilie nuzte ich die Gelegenheit mal öfters zu posten. Der Morgen fing ruhig und relaxed an, nachdem wir gestern alle spät ins Bett gegangen sind, weil “Water for Elephants” lief und ich den Film unbedingt gucken wollte. So saßen wir heute morgen alle im Schlafanzug vor dem Fernseher, alle noch zu müde um den sonnigen Tag besser zu nutzen. Die Ruhe wurde erst unterbrochen, als unsere Nanny ins Wohnzimmer gestürmt kam und uns erzählt hat, dass heute Morgen um halb Zehn der Spar und Pep-Store in Somerset überfallen wurden. Es fand anscheinend ein bewaffneter Überfall statt, ein Security Guard wurde sogar angeschossen. Polizei war aber sofort am Ort. Obwohl wir sonst nichts weiter mitbekommen haben, ist die Vorstellung doch schon etwas komisch. Immerhin ist Somerset ein kleiner Ort, meine Gastfamilie wohnt selber nur hundert Meter weiter von dem Spar. Jeden morgen gehe ich dort lang und warte auf meine Mitfahrgelegenheit. Zum Glück ist aber nichts weiteres passiert, Passanten wurden nicht verletzt und die Täter wurden, wenn man den Gerüchten glauben kann, auch geschnappt und kommen nicht aus Somerset, sondern aus Port Elizabeth. Dabei ist heute ein wunderschöner Tag, genau wie gestern ist es warm und ich kann endlich wieder meine kurzen Hosen rausholen, die die letzten zwei Wochen im Schrank bleiben mussten.

Saturday, April 28, 2012

I did it!


Ich habe es geschafft: 15 km Marathon erfolgreich beendet! Samstag morgen um sieben ging es los, vor neun war schon alles vorbei. Meine genaue Zeit habe ich (noch) nicht, wobei ich keine Wunder vollbracht habe ;-). Aber unter zwei Stunden war meine Zeit auf jeden Fall und ich kann sagen ich habe zuerst der Kälte, dann der Müdigkeit, und zuletzt der Sonne getrotzt. Jetzt kann ich kaum laufen, bin aber froh an dem Event teilgenommen zu haben. Ein paar Bilder von einer Hochzeit, auf der ich Freitag war, lade ich bei der Gelegenheit auch noch hoch. Das lange Wochenende fängt also gut an :-). 

Joan and Benedict - 27.04.2012

Eine strahlende Braut.

Auszug aus der Kirche.

15 km Lauf  - endlich geschafft und zuhause.

Friday, April 20, 2012

Bericht aus Somerset East


Wie angekündigt habe ich das Projekt eines abgereisten Freiwilligen übernommen. Weil es mir so gut gefällt, werde ich direkt bis Juli hier bleiben.
Ich unterrichte jetzt an der Johnson Nqongoza Senior Secondary School. Morgens übernehme ich Klassen wenn Lehrer nicht da sind, oder eine Klasse betreut werden muss. Das bedeutet, dass ich unregelmäßig Schüler von Grade 8 bis Grade 12 habe. Durch einen guten Computerraum mit 30 Computern, einem halbwegs funktionierendem Projektor, Licht und ordentliche Tische und Stühle gestaltet sich das Unterrichten deutlich einfacher, als zuvor. Außerdem steht mir jetzt ein Drucker zur Verfügung, eine große Erleichterung! Von drei bis fünf kommt dann der Nachmittagskurs, der gerade mit Module 3, Ms Excel, kämpft. Zusammen mit einem Schüler in meinem Alter gehe ich abends nach Hause. Meine neue Gastfamilie ist ausgesprochen nett und ich fühle mich 100%-ig wohl. Zum ersten Mal wohne ich direkt im Ortszentrum neben einem Supermarkt und gegenüber von einem Pub und einer Pizzaria. Eine neue Erfahrung ist auch, dass meine Gastfamilie weiß ist und Afrikaans spricht. Aber ich lerne gut und einiges kann ich bereits verstehen. Aber alle, sogar die Jüngste, sprechen ausgezeichnet Englisch, also ist Kommunikation kein Problem. Ich habe mein eigenes Zimmer und sogar meine Wäsche muss ich nicht selber machen. Das wird von einer der zahlreichen Nannies übernommen, die drei Mal die Woche kommt und wäscht. Abends steht eine leckere Mahlzeit auf dem Tisch, oft Lasagne, weil alle Kinder Pasta lieben (ich auch!). Ich habe vier Geschwister, die mich super in die Familie integrieren und die man einfach gern haben muss. Der älteste ist fünfzehn, die Jüngste ist sechs.
Die kleine Stadt liegt zwar eher abgelegen, ist dafür aber wunderschön und auch deutlich sicherer. Ich kann am Wochenende alleine in den Boschberg-Mountains wandern gehen oder durch die Stadt streifen und etwas shoppen gehen. Freitag war ich mit meinen Gasteltern auf einem Ball, auf dem viel getrunken, getanzt und gelacht wurde. Das war wirklich toll!
Das Wetter wird momentan aber deutlich kühler, man merkt, dass es Winter wird. Lange Hosen sind an der Tagesordnung, da es besonders morgens und abends schon echt kühl werden kann. Mittags ist es meistens wieder sonnig und warm. Aber ich habe mir sagen lassen, dass der Winter hier echt kalt werden kann und es sogar in den Bergen schneit. Brhh.....

Alle wollen im Bild sein...

Osterfeuer und Braai am Strand.

Mein neuer Klassenraum.


Blick von meiner Klasse.

Die Schule.

Main Street Somerset East.


Braai Area meiner Gastfamilie.


Abendessen :-).


Mein Gastvater schneidet Billton, getrocknetes Fleisch.

Friday, April 6, 2012

Bilder

Vorerst saubere Toiletten (Clean Toilets!).

Die Retter in der Not (The Cleaning-Mamas).

Beim Tee und Mittagessen nach dem Putzen (Tea time).

A real backpacker ;-). The only day that was cloudy.

Meine Gastmutter hat Geburtstag! (My host mum's birthday).

Wanderung in den Drakensbergen (Hiking in the mountains).

Wandmalerien der San (Ancient traditional paitings in Kaw-Zulu-Natal).

Lion King!

Hippo Tree in the Kruger National Park.

Right in front our car!

Good times in the Kruger National.

Giraffes and Zebras.

It's a hot day!

A dangerous snake in Phumlani/Needs Camp. Scary!

Thursday, April 5, 2012

Frohe Ostern!

Okay, der letzte Blogeintrag ist schon etwas länger her, es wird definitiv Zeit für ein kurzes Update. In den letzten Wochen ist  - wie immer -  mal wieder total viel passiert und ich komme mit dem Schreiben gar nicht mehr nach.

Nachdem ich die letzten drei Wochen Besuch von meiner Freundin Dinah hatte, genieße ich jetzt die letzten freien Tage über Ostern. Dinah ist mit mir zur Schule gegangen, dann haben wir uns auf einen Roadtrip begeben. Wir waren in Chintsa und haben surfen gelernt (mehr schlecht als recht...), haben die Wandmalereien der San-people in den Drakensbergen bei Durban bewundern dürfen, uns mit Pferden dann auch in die Berge gewagt, und zu guter Letzt sind wir wir einem Mietwagen 1300 Km in vier Tagen gefahren und haben den Krüger National Park genossen. Wir hatten super viel Glück und standen auf einmal ganz alleine vor Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen, Nashörnern, Buffalos, Impalas, Kudus und vielen weiteren Tieren. Eine unglaublich tolle Erfahrung, und alles ohne Guide und bei angenehmen 30 Grad! Manchmal war es aber auch ein bisschen gruselig, zum Beispiel, als hinter der Bergkuppe auf einmal ein riesen Elefantenbulle vor uns aufgetaucht ist oder der Löwe aufeinmal versteckt im Gras direkt neben der Straße lag.

Auch im Projekt gibt es Neuigkeiten: Ich ziehe um. Schon wieder? Ja, aber diesmal etwas weiter als innerhalb des Ortes. Ich übernehme für eine Zeit das Projekt eines Freiwilligen, der Südafrika im März nach abgeleisteter Dienstzeit verlassen hat. Ich werde aber wieder nach Needs Camp zu meiner alten Gastfamilie zurückkehren, der Transfer ist also nur temporär.
Rommel, mein Mentor,  wird die Zeit nutzen um mit meiner Schule in Kontakt zu treten und einen geordneten Stundenplan zu organisieren, nachdem meine Klassen mal wieder gestrichen wurden. Somerset East wird nun also erstmal meine neue Heimat. Zum Glück war ich schon einmal dort und kenne die Familie bereits ein bisschen, bei der ich wohnen werde. Im Projekt werde ich von einem lokalen Mitarbeiter von Hilltop unterstützt, sodass ich nicht alleine bin. Es handelt sich aber diesmal um eine High School, mal schauen, wie das wird.
Kurz vor den Ferien habe ich noch eine Health Campagne in der Schule gestartet. Zusammen mit den Schülern wollte ich die Schülertoiletten reinigen. Als die Mütter aus dem Dorf von meinem Plan gehört haben, haben sie sich kurzerhand entschlossen, die unschöne Aufgabe selber zu übernehmen. Anschließend habe ich in einer gemütlichen Runde mit Musik Tee und Essen serviert, um meine Dankbarkeit zu zeigen. Für viele Frauen war es ganz ungewohnt von zwei Weißen Tee serviert zu bekommen (Dinah war ja auch noch da) und wollten sogar Fotos mit uns haben. Manchmal war es aber auch etwas komisch, weil ein paar Frauen die Situation etwas ausgenutzt haben und sich richtig habe bedienen lassen.  Aber trotzdem war es ein gelungener Tag und die Toiletten sind sauber (gewesen). Mal schauen wie sie aussehen, wenn ich wiederkomme.

Sunday, March 4, 2012

Mein Wochenende

Wow- ein tolles Wochenende liegt hinter mir.
Freitag (fast Wochenende...) habe ich zusammen mit einer anderen Lehrerin einen Lese-Club für die Kinder gegründet. Damit sie Freude am Lesen finden und gleichzeitig ihr Englisch verbessern, was leider oft ziemlich schlecht ist. Ich habe die Lehrerin angesprochen und sie war begeistert und hat sofort gesagt, sie unterstütze mich und würde auch gerne mitmachen. Mal sehen, wie es wird!


Dann war mein Gastvater zu Besuch und so habe ich ihn zum ersten Mal kennengelernt. Er arbeitet in Kimberley und ist so nicht oft Zuhause. Er hat 100% frischen Saft, Kuchen, Kekse, Fisch, Pommes, Coke, Zeitung und viele weitere Sachen mitbegracht, die es sonst nicht gibt. Außerdem haben wir jetzt Top-up TV, das heißt, wir haben mehr Programme zur Auswahl. Coole Sache!
Mein Gastvater ist total nett und ich hoffe insgeheim, er kommt über Ostern wieder. Samstag waren wir mit unserem Auto (!) in der Stadt, Sonntag waren meine Gasteltern unterwegs, um dem Bruder meines Gastvaters zuzuschauen, der in EL bei einen Triatlon mitgemacht und sogar gewonnen hat! Wow! Ich war währenddessen in der Kirche und habe anschließend Brot gebacken und mit den Kinder gespielt. Am Samstag war ich in der Stadt und habe einen Ball gekauft, den wir eingeweiht haben. 


Samstag Nachmittag habe ich auch zum ersten Mal einen richtigen Streit mitbekommen, als ich bei einer Freundin zu Besuch war. Wir haben draußen Volleyball gespielt, als wir von etwas entfernten Nachbarn nur noch laute Schreie gehört haben. Leute sind hingerannt und haben versucht die Situation zu beruhigen, denn anscheinend hat der Ehemann mit dem Spaten auf Frau und Kindern eingeschlagen oder irgendwie sowas. Die Frau selber war aber auch sehr kräftig und hat sich gut gewehrt. Auf jeden Fall war es richtig laut und dauerte eine ganze Weile an, bis die Frau wütend das Grundstück verlassen hat. Für einen Moment hatte ich etwas Panik, man weiß ja nie, wer hier eine Pistole hat und die bei einem Streit auch einsetzen würde. Aber letztendlich ist nichts schlimmeres passiert. Gut so!

Hier eine kleine Anekdote, was mir dann Sonntag Abend passiert ist:
Man bekommt eine Tüte von der Nachbarin in die Hand gedrückt. Nichtsahnend und bester Laune schwenkt man die Tüte herum. Upps, ausversehen an die Wand gekommen. Macht aber nichts. Was ist überhaupt in der Tüte? Ahh....ein totes Hühnchen. Trotzdem wie befohlen ins Badezimmer bringen.
(Zehn Minuten später) Was raschelt da so im Badezimmer? Was schreit da so? AHHHH....das Hühnchen war nicht tot. Die grausame Erkenntnis folgt: Ich habe gerade ein armes Huhn in einer Plastiktüte mit zusammengebunden Beinen erst geschwenkt, dann an die Wand geklatscht und anschließend auf den Badezimmerboden geworfen. Da kann man doch richtig gut schlafen....


...und so ging ein erlebnisreichen Wochenende zu Ende.